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Bienenwohnungen
Die Magazinbeute
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Lorenzo Lorraine Langstroth
(1810-1895), Verkünder des Wortes Gottes, wie Dzierzon
und Gerstung, hatte am 3. 10. 1851
die Idee einer Oberbehandlungsbeute mit beweglichen
Rähmchen, bei Berücksichtigung des "Beespace". Ein
separater Honigraum konnte darüber gesetzt werden.
Im Wechselspiel mit Charles Dadant (1817-1902) und Moses
Quinby entstand aus
dieser Idee in kurzer Zeit die Magazinbeute mit
geteiltem oder ungeteiltem Brutraum.
Diese Entwicklung erwies sich als sehr wirtschaftlich und
darum setzte sie sich weltweit durch. Leider haben die
amerikanischen Imker übersehen, dass in der Welt die
veralteten, regionalen Maße zu Gunsten des metrischen Systems
abgeschafft wurden. Obwohl die USA zu den ersten
Unterzeichnern des Internationalen Einheitensystems gehören
und die metrischen Einheiten von Beginn an in den USA erlaubt
waren, gehören die amerikanischen Imker wie die Piloten und
die Anhänger vom "Intelligentem Design" (Bushs
Wählerschaft!) zu denen, die dem rationalem Fortschritt im
Weg stehen. Inches, miles und gallons gehören ins Museum (in
den hintersten Keller, (zum Müll))!
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Magazinbeute mit
großem Brutraum
und flachem Honigraum
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Welche Beute?
nach Dr.
G. Liebig
"Grundsätzlich kann in jeder Beute geimkert werden.
Das
wird an der Vielzahl der existierenden Beutentypen deutlich.
Doch nicht jede ist wirtschaftlich, das heißt:
einfach, billig
und zweckmäßig zugleich.
Nicht jede Beute ist für einfaches
Imkern geeignet.
Deshalb sollten Sie bei der Beschaffung einer Beute
auf
folgende Punkte unbedingt Wert legen:
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damit ist er einverstanden |
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Magazin aus
Holz
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2cm dicke Wände
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Zargen ohne Falz
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Griffleisten statt
Griffmulden
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ohne Beschläge
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Gitterboden
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mit Absperrgitter
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ein Rähmchenmaß
für Brut- und Honigraum
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Platz für 10 Waben
(Zandermaß)
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Kaltbau
..." soweit Dr. Liebig
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Eine Anekdote aus der Geschichte: Pfarrer
F. Gerstung fand, dass die von Dzierzon propagierten
Hinterbehandlungsbeuten den Bienen nicht gerecht wurden.
Darum entwickelte er die Thüringer Ständerbeute mit
großem Brutraum, 12 Waben 40 cm x 25 cm hoch stehend, und
aufgesetztem kleineren Honigraum. Er kam also zu ähnlichen
Größenverhältnissen wie Langstroht. Als er von den
amerikanischen Magazinen erfuhr, kippte er seinen Brutraum
um und hängte in ihn Waben mit seinem Format 40 x 25 in
Breitstellung. Als Honigraum versuchte er kleinere und
Brutraum gleiche Aufsätze. So war es Gerstung, der die
Magazine in Deutschland mit vorbildlichen Maßen einführte.
Nun der Punkt: Er nannte sein Magazin Thüringer
Lagerbeute, wegen der breiten = liegenden Wabenanordnung, obwohl
auch nach seiner Definition Lagerbeuten den Honigraum in der
gleichen Ebene wie den Brutraum haben.
Auch Spezialisten können spezielle Fehler machen.
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Es sind schon sehr
vernünftige Gründe, dass die Magazinbeute nun auch
in Deutschland die am weitesten
verbreitete Beutenform
ist. Doch leider gibt es unvernünftig viele Bauformen
und Rähmchenmaße zum großen Bedauern
des Vereins
der Magazinimker e.V.
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Der größte Nachteil der Magazinbeute wird
daran deutlich, dass bei den wöchentlichen Besuchen gelegentlich um
die 30
kg pro Zarge
bewegt werden müssen. ;-) Dadurch erkennt man den
Magazinimker am wohlgeformten Bizeps, Trizeps und
Latissimus.
Damit kaputte Bandscheiben nicht auch ein Merkmal des
Magazinimkers werden,
kann er sich nach
Hilfsmittel umsehen, wie den abgebildeten Praktikanten
von Rudi Maurer. |
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